Die Kraft der Gedanken - Energie im Feldbewusstsein

Wer ist eigentlich dein Energieversorger? Wir kennen es, tagtäglich Strom für unsere Wohnungen und Alltags-Geräte zu beziehen. Mit einer Selbstverständlichkeit schalten wir das WLAN an. Wir telefonieren weltweit über Funkwellen mit Handys. Doch hat schon jemand Strom, WLAN oder Funkwellen GESEHEN oder angefasst? Im täglichen Leben sind wir umgeben von all diesen Dingen. Wir hinterfragen sie nicht - wir wissen, dass sie funktionieren! Ein bekannter Erfinder und Forscher auf dem Gebiet der Energieübertragung war Nikola Tesla, ein Forscher und Erfindergeist, der seiner Zeit weit voraus war. Doch er bewies, dass Energie durch die Luft und durch den Äther gesendet und empfangen werden kann. 

 

In dem Zusammenhang wird jedoch noch wenig über unser Gehirn und unser Herz im Sinne von elektromagnetischen Felderzeugern gesprochen. Denn inzwischen wurde längst nachgewiesen, dass z.B. unser Herz ein Organ ist, welches ein messbares elektromagnetisches Feld von mindestens einem Meter erzeugt, in verschiedenen Veröffentlichungen ist von mehreren Metern die Rede. Vergegenwärtigt man sich dies, so ist es nicht ungewöhnlich, dass wir uns in der Gegenwart verschiedener Menschen wohl oder unangenehm berührt fühlen. Die Energie wirkt in unser Feld hinein und wir spüren, wenn die Energien nicht zusammenpassen, sich also eher abstoßen. Nach solchen Begegnungen und Situationen fühlen wir uns oft wie geleert, taub, unruhig und wir haben das Gefühl, als hätte uns jemand Energie von uns abgezogen. Ebenso spüren wir auch, wenn Energien ein harmonisches Feld erzeugen. In dem Fall fühlen wir uns wohl und sicher, inspirieren uns gegenseitig und wir gehen gestärkt aus einer Situation mit einem Gegenüber heraus. Energien sind wie das Wetter und kann, symbolisch gesehen, ähnliche Phänomene hervorbringen. Es entstehen sozusagen Energie-Ozeane, die sich aufbäumen, überlaufen, kollidieren können.

 

Doch nicht nur unsere Herzenergie wirkt auf Menschen und Lebewesen ein. Auch mit unserem Gehirn, unserem Denken und daraus entstehenden Emotionen wirken wir in die Felder anderer hinein. Und dies geschieht über Ort und Zeit hinweg, denn Energie geht nicht verloren und sie hat die Art von Magnetismus, der Ähnliches anzieht. Und so kann es sein, dass man die Kausalität nicht im ersten Moment erkennt, wenn man sich in Situationen wieder findet, die Unbehagen erzeugen.

Menschen werden also begreifen, dass JEDE ART VON ENERGIE eine Bewegung erzeugt und sie werden achtsamer sein, in dem, was sie AUSSENDEN. Auch gibt es übergeordnete Strukturen, die in das Feld einwirken. Manchmal wirken sie wie ein Trojanisches Pferd, was sich an Gedanken und Gefühle anheftet und denjenigen lenken, ohne dass er es bemerkt. Dies kann verstärkt werden durch die Einnahme von Substanzen, die den Geist trüben und Pforten für Energien öffnen, die nicht dem Lichte entspringen. Zu früheren Zeiten war z.B. der Gebrauch von bewusstseinserweiternden Substanzen den Priestern und Heilern vorbehalten, denn man war sich der Einflüsse auf den Geist sehr bewusst und nur innerlich stabile Personen konnten damit arbeiten, ohne dass sie Schaden nahmen.

 

Auch die geistliche Dimension des Glaubens wirkt stark in unsere Felder hinein und verändert Bewusstseinsräume und damit ganz konkret auch den Lebensalltag. Menschen, die stark im Glauben sind, spüren eine Kraft, die sie durch die Gezeiten des Lebens trägt und immer wieder auf- und ausrichtet. Diese Kraft ist "nicht anfassbar" - sie wird dennoch als stets wahrnehmbar und präsent beschrieben. Der Glaube vermag Berge zu versetzen und Menschen zu bewegen. Sei es der Glaube an sich selbst oder an eine Schöpferquelle - beides kann in uns eine Kraft mobilisieren, die uns über uns hinaus wachsen lässt.

So kann z.B. der Glaube an Gott den Menschen befähigen in seinem Prozess der geistigen Erhebung hin zum Höheren. Als alles durchdringende Kraft wirkt die Schöpferquelle auf vielfältigen subtilen Wegen. Doch kann man diese Art von Kraft in eine "Erklärungsschublade" packen, damit es von der Wissenschaft nachgewiesen werden kann? Zudem heutzutage aus der Quantenphysik längst das Phänomen bekannt ist, dass sich das Forschungs-Ergebnis durch den Beobachter, verändert! (Sind damit nicht zwangsläufig alle Ergebnisse der vergangenen Jahrhunderte, aus denen unsere Normen auf der Basis bekannter pysikalischer Gesetzmäßikeiten entstanden ist, in Frage zu stellen?). Die Kraft und Energie des Glaubens entspringt einer Dimension der ätherischen Reiche. Einem Element, einem Zustand, einem Raum - der wohl am ehesten mit Bewusstsein gleichzusetzen ist und der vielleicht als Erinnerung in uns gelegt ist, aus der heraus wir diesen Pfad erkennen und gehen können. Wie eine unsichtbare Karte, auf der markante (Erkenntnis)Punkte imaginär aufleuchten und wir eine Erweiterung unseres Bewusstseins erfahren.

 

Wichtig ist es zu erkennen: Was ich hineingebe (in das Feld) - wirkt. Immer. Ob im Guten oder im Schlechten. Daher ist ein achtsamer Umgang mit Gedanken und Emotionen sehr wichtig. Ebenso ist eine regelmäßige Gedankenhygiene anzuraten, was bedeutet, dass man sich immer wieder über den Tag hindurch vergegenwärtigt, was man denkt und welches Handeln sich daraus ableitet. Die Arbeit und Integration des eigenen Schattens, nach C.G. Jung - dem Unbewussten, dem Ort in uns, wo alle verdrängten, unliebsamen und unerlaubten Gefühle und Ängste gespeichert sind, bringt uns zurück in die eigene Souveränität. Denn die Energien, die uns selbst und andere von diesem Ort aus lenken können, sind sehr mächtig. Vor allem, wenn sie uns noch nicht bewusst sind. Je mehr wir also in Einklang mit uns selbst kommen, um so mehr werden wir selbst harmonische Felder erzeugen bzw. disharmonische Felder möchten nicht mehr in unserem Feld sein und verabschieden sich sehr schnell wieder oder gehen erst gar nicht mehr mit uns in Resonanz.

 

© Claudia Castillon

 

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